Zum Schluss fehlte uns das Glück

IHC March-Höfe Stars - IHC Freienbach 5:4

asd

Am Samstag, den 8. Januar 2011 stand ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm. Das erste Playoffcupspiel in der Wintersaison. Der Gegner hiess March Höfe Stars und wir waren uns aus der Sommersaison gewohnt, gegen diese Mannschaft (hoch) zu gewinnen. Dies wird auch der Grund sein, weshalb sich einige Leistungsträger, darunter auch Übervater nicht dazu verpflichtet fühlten daran teilzunehmen. Ob den Bierbauch auf den Malediven in den Sand zu setzen oder sich wegen ein bisschen Fieber von seiner Angetrauten zuhause behandeln zu lassen, auf solche Topspieler verzichten zu müssen war natürlich von Beginn weg ein schweres Handycap.

Unsere Schäfchen verabredeten sich in der Traube zu Benken um sich gemeinsam auf das Spiel einzustimmen. Bei den meisten war noch die vergangene Fasnachtsnacht in den Augen abzulesen, doch die Stimmung war hervorragend und wir wie immer Siegesgewiss und Topmotiviert.

Dann um 15.30 Uhr betraten wir den heiligen Rink in der Kaltbrunner Inlinekathedrale und dass uns auf der Tribüne verletzte Spieler sowie der erste Schreihals des Teams unterstützten machte die Enttäuschung über die Abwesenheit der Leistungsträger mehr als wett.

Wir spielten aus einer soliden Defensive heraus und konnten uns so immer wieder schöne Aktionen vor dem gegnerischen Tor erspielen, was einmal mehr zeigte, wie das Duo Hefti/Steiner sich in dieser Saison gefunden hat. Sowohl das 0-1 wie auch das 1-2 konnte durch die Paradelinie ausgeglichen werden (1-1: Hefti / 2-2: Talenta). Und da die zweite Linie einen hervorragenden Job erledigte und hinten dicht machte konnten wir durch Steiner und Wyler (Powerplay) sogar mit einer 4-2 Führung zum Pausentee gehen. Und dann, na ja dann, bei diesem Pausentee, wurde eine uralte Nordamerikanische Eishockey Weisheit über Bord geworfen. „Never change a winning Team“ wird überall gelehrt, doch ein Schäfchen trat mit seinem Begehren an unseren Interimscapitain heran und wollte einen besseren zweiten Block, dieser liess sich überreden und so wurden die bis anhin in beiden Blöcken erfolgreichen Verteidigerpaare auseinander gerissen.

Innert 2 Minuten kamen die Stars zum Ausgleich und der Schwung aus der ersten Halbzeit war wie weggeblasen. Ein Timeout, bei welchem der Captain noch einmal alle bei der Ehre packte, konnte nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Doch 32 Sekunden vor Schluss kam der KO Schlag und wir müssen eine höchst erfolgreiche Saison mit einem bitteren Ende abhaken.

asdf

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Cafi Holzofe, Wollerau